Unternehmerabend lockt Wirtschaftsgrößen ins Dorfgemeinschaftshaus
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Unternehmerabend lockt Wirtschaftsgrößen ins Dorfgemeinschaftshaus

  • Moderator Raimund Haser (Geschäftsführer agenturInhalt, Moderator und Organisator von Talk im Bock), Dr. Thomas Hegel (ZF Friedrichshafen), Helmut Hirner (Waldner Holding, Wangen), Thomas Otto (Vetter Pharma), Dr. Enno Littmann (IHSE, Oberteuringen)

Die Firmenliste liest sich wie ein Spitzentreffen der Wirtschaft: ZF Friedrichshafen, Vetter Pharma, Liebherr Hausgeräte sind nur drei weltbekannte Unternehmen aus der Region, deren Vertreter am vergangenen Donnerstag der Einladung nach Blitzenreute folgten. Das Dienstleistungsunternehmen Schmieder aus Staig hatte die Spitzen der eigenen Kundschaft zum ersten Unternehmerabend im Dorfgemeinschaftshaus versammelt, um sich über die aktuelle Wirtschaftssituation auszutauschen.

Unterschiedliche Anforderungen an den Markt zeigten sich schon in der ersten Podiumsdiskussion: Helmut Hirner vom Laborausrüster Waldner in Wangen hofft auf die Abschaffung von US-Handelsbarrieren mit dem TTIP-Abkommen. Davon verspricht sich Thomas Otto von Vetter Pharma wenig, weil in seiner Branche ohnehin hohe Zulassungsanforderungen bestehen, die TTIP nicht berührt. IHSE-Chef Dr. Enno Littmann aus Oberteuringen betonte, wie wichtig unterschiedliche kulturelle Prägungen bei internationalen Verhandlungen sind, wobei ihm Dr. Thomas Hegel von ZF Friedrichshafen zustimmte.

Von dem besonderen Fall der plötzlichen Franken-Euro-Wechselkursänderung berichtete der CEO des Zugherstellers Stadler Bussnang, Dr. Thomas Ahlburg. Zusammen mit der Belegschaft, den Lieferanten und langfristigen strategischen Änderungen reagiert das Schweizer Unternehmen auf die schlagartig neue Situation und sieht sich damit für die Zukunft gut gerüstet.

Perspektivisch war auch die abschließende Expertenrunde, in der die Personalverantwortlichen von ifm electronic, Liebherr Hausgeräte, der Demmel AG und Gastgeberin Anne Schmieder besonders bemängelten, dass das Potenzial vieler gut und sehr gut ausgebildeter Asylsuchenden brach liegt, während den Unternehmen gleichzeitig Fachkräfte fehlen.

Bei Grillspezialitäten nutzten die rund 120 Unternehmer den Abend für ausgiebigen Austausch.

Regio TV berichtete auch über den Abend, sehen sie hier!

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